Mitgliederbereich

Prix AVALEMS

Seit 2019 zeichnet die AVALEMS jedes Jahr eine Bachelorarbeit über ein Thema im Zusammenhang mit der Pflege betagter Menschen in Institutionen aus.

Im Rahmen der Strategie 2019 – 2023 der AVALEMS wird ein besonderes Augenmerk auf die personalbezogenen Herausforderungen gelegt. Denn die Mission der Pflegeheime entwickelt sich weiter. Die Bedürfnisse wandeln sich. Die Komplexität der Pflegefälle nimmt zu. Auch die für die personenzentrierte Pflege notwendigen Kompetenzen ändern sich. Ausreichend Personal mit dem richtigen Profil zu haben, ist eine echte Herausforderung.

Um bei jungen Fachkräften das Interesse für den Heimsektor und eine berufliche Laufbahn in diesem Bereich zu wecken, honoriert die AVALEMS seit 2019 eine herausragende an der HES-SO Valais/Wallis erstellte Bachelorarbeit über ein Thema im Zusammenhang mit der Pflege betagter Menschen in Institutionen mit einem Preis in Höhe von CHF 1’000.–.
Diese Auszeichnung ist eine Art Bindeglied zwischen dem akademischen Bereich und der Praxis. Sie trägt dazu bei, auf die Literaturanalysen der Studentinnen und Studenten aufmerksam zu machen, damit Letztere von den Akteuren, die in diesem Bereich tätig sind, wahrgenommen werden.
 

Projektverantwortliche: Valentine Bregy-Tornay

 

Prix AVALEMS 2021

 
Titel der Arbeit: Wirksamkeit der Anwendung von Puppen auf das Verhalten bei Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege
Autor/in: Carole Huber und Sara Zumoberhaus
Fachrichtung: Bachelor of Science HES-SO in Pflege
Leitung:
 
Das Ziel war der Arbeit war die Wirksamkeit der Anwendung von Puppen auf das Verhalten bei Demenzerkrankten in Langzeitinstitutionen aufzuzeigen.
Komplette Bachelorarbeit (folgt)

 

Prix AVALEMS 2020

 
Titel der Arbeit:  Massnahmen zur Reduzierung von Arbeitsunterbrechungen des Pflegepersonals bei der Medikamentenverabreichung
Autor/in: Delphine Peyla
Fachrichtung: Bachelor of Science HES-SO in Pflege
Leitung: Audrey Genolet
 
 
Diese Literaturanalyse befasst sich mit Massnahmen, mit denen Arbeitsunterbrechungen und Störungen des Pflegepersonals während der Verabreichung von Medikamenten minimiert werden können. Die Arbeit beleuchtet einen Aspekt, der den medizinischen Fachkräften oft nicht ausreichend bewusst ist: «Nein, es ist nicht normal, bei der Vorbereitung oder Verabreichung von Medikamenten mehrmals gestört zu werden.» Diese Unterbrechungen können offensichtlich zu Fehlern bei der Medikation führen. Die Stärke dieser Analyse liegt darin, dass dieser besondere Aspekt hervorgehoben wird und drei sehr konkrete Massnahmen vorgeschlagen werden, um zu versuchen, den Einfluss dieses Faktors zu verringern.
 

 

Prix AVALEMS 2019

 
Titel der Arbeit: Le massage comme traitement
Autor/in: Sophie Bochatay
Fachrichtung: Bachelor of Science HES-SO in Pflege
Leitung: Henk Verloo
 
Ziel dieser Literaturübersicht ist es zu ermitteln, welchen Beitrag Berührungen in Form von Massagen leisten, um Unruhe in Zusammenhang mit behavioralen und psychologischen Symptomen der Demenz (BPSD) besser zu bewältigen. Die Arbeit zeigt, dass sich die meisten Autoren über das positive Potenzial dieser Behandlung einig sind, jedoch noch wissenschaftliche Belege fehlen, um die Wirksamkeit dieser Art von Intervention auf BPSD zu evaluieren.