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Legislaturprogramm 2025–2029

Der Walliser Staatsrat hat sein Legislaturprogramm veröffentlicht. Die AVALEMS hat es sich angesehen und fasst die für den Verband und seine Mitglieder interessanten Punkte zusammen.

Demografischer Wandel

Angesichts der Bevölkerungsalterung bekräftigt das Regierungsprogramm die Notwendigkeit, ein ausreichendes Langzeitpflegeangebot sicherzustellen. Dieses Angebot beruht auf der Ergänzungsfähigkeit der Leistungen, insbesondere durch die Entwicklung von intermediären Strukturen.. Die Totalrevision des Gesetzes über die Langzeitpflege, die Ausarbeitung eines neuen Gesetzes für Menschen ab 60 Jahren sowie die neue Planung 2026–2035 sollen dafür den Rahmen schaffen. (S. 20–21)

Nachwuchs beim Pflegepersonal

Das Programm hält ausdrücklich fest, dass der Kanton für Nachwuchs beim Pflegepersonal sorgt. Für die APH ist dieses Thema zentral: Attraktivität der Berufe, Ausbildung, Bindung von Mitarbeitenden und Kompetenzentwicklung bleiben zentrale Herausforderungen der laufenden Legislatur. (S. 20–21)

Integrierte Pflege und Koordination

Der Staatsrat setzt auf den Ausbau der integrierten Pflege mit Fokus auf Behandlungsweg, Koordination, Prävention und Interprofessionalität. Diese Ausrichtung bestätigt, dass APH nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern als vollwertige Akteure des Langzeitpflegesystems. (S. 9–10 und 21)

Pflegende Angehörige

Die Stärkung der Unterstützung von pflegenden Angehörigen durch ortsnahe und bezahlbare Entlastungsangebote gehört zu den prioritären Massnahmen. Das unterstreicht die Bedeutung einer besseren Abstimmung zwischen Pflege und Hilfe zu Hause, Zwischenstrukturen und APH. (S. 20–21)

Governance und Daten

Das Programm geht zudem auf die Digitalisierung, die Governance und bedarfsgerechte Statistiken ein. Für die APH stehen damit direkt die Themen Verwaltungsaufwand, Relevanz der erhobenen Daten und Steuerung des Systems im Zusammenhang. (S. 18–19)

Finanzierung

Das Programm hält fest, dass die Bevölkerungsalterung Auswirkungen auf die Gesundheitskosten haben wird, insbesondere für die Langzeitpflege. Die kommenden finanzpolitischen Diskussionen im Gesundheitsbereich werden daher auch die APH unmittelbar betreffen. (S. 28–29)